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Japanische
Schwerter
Geschichte
der Samurai
Impressum
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Entstehungsgeschichte des »IAIDO«
Ab Mitte des 15. Jahrhunderts erlebte Japan während der Sengoku-Periode
(1467 - 1574) eine
Zeit der Bürgerkriege mit heftigen Auseinandersetzungen in den einzelnen
Provinzen. Es galt,
bei den aufständischen Kriegen, Schlachten und Kämpfen, durch
die versierte Handhabung
des Schwertes das eigene Leben zu retten. Mit Beginn der Tokugawa-Zeit
(1603) 
kehrte nach einem halben Jahrhundert des Krieges die Zeit des Friedens
und der politischen Stabilität in Japan ein. Mit dem Ende der kriegeri-
schen Auseinandersetzungen hatten die Kampftechniken der Samurai
an Bedeutung verloren. Durch den Einfluß des Zen-Buddhismus hielt
spirituelles Gedankengut erstmals Einzug in die bisher rein auf effizi-
entes Töten ausgelegte Waffenhandhabung. Man entdeckte in die-
ser Zeit das Schwert als ein Hilfsmittel zur Kontrolle und Erziehung des
Selbst. So beruht die mentale Komponente des Iaido auf dem Besiegen
der eigenen Unzulänglichkeiten - dem Sieg über die Schwächen
der eige-
nen Person und der selbstverursachten Fehler. In dieser Zeit lebte der
Samurai Hayashizaki Jinsuke Minamoto no Shigenobu
(1546 - 1621). Er gilt nach allgemeiner Auffassung als Begründer
des Iaido und war gleichzeitig der erste Großmeister in der Stilrichtung
»Musô-Jikiden-Eishin-Ryû«.
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