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Iaido
- die älteste Übungsform
japanischer Schwertkampfkunst
Nachdem Iaido erstmals durch Hayashizaki
Jinsuke Minamoto no Shigenobu als Lehr- und Übungssytem für
die Schwertkunst eingeführt wurde, entstanden nach seinem Vorbild
viele hundert Schwertkampfstile- und -schulen, die sich in der darauffolgenden
Zeit zwangsläufig wieder auf die besten und effektivsten Syste-
me reduzierten.
Alle bedeutenden Stile lassen sich im wesentli-
chen auf fünf Hauptströmungen zurückführen:
Shintô-Ryû,
Chûjô-Ryû, Musô-Ryû,
Kage-Ryû und Nen-Ryû
Aus
diesen Hauptströmungen ist ein weit ver-
zweigtes Netzwerk an anderen Stilrichtungen entstanden, deren Aufzählung
sich hier sei-
tenlang erstrecken würde.
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»YOROI« - die Samurairüstung
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Meister
und Schüler
Das Erlernen effektiver Schwertkampftechni-
ken wurde zum Hauptziel junger Samurai. Sie
orientierten sich hierbei an den alten Meistern,
die es durch ihr Können schon sehr weit ge-
bracht hatten. Um diesen Meistern zu dienen und deren Kampfstile zu
erlernen, nahmen die
Schüler oft auch große Strapazen auf sich.
Hatte es ein Schüler geschafft die Techniken seines Meisters
zu erlernen oder gelang es
ihm sogar diese zu optimieren, kam es meist
zu einer Loslösung vom Meister. Die Schüler
gründeten bald darauf ihre eigene Schwert-kampfschule. Es herrschte
große Rivalität zwischen den einzelnen Schulen. Durch ein
ständiges »Kräftemessen«, bei dem die bes-
sere Schule gewann, reduzierte sich die Zahl
der Schwertkampfschulen wieder drastisch.
Die Techniken der überlebenden Schulen wer-den auch heute noch
traditionell so gelehrt wie zum Zeitpunkt ihrer Entstehung. |
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