Die
Geschichte des
Musô-Jikiden-Eishin-Ryû
Der heute am weitesten verbreitete Iaido-
Stil ist das »Musô-Jikiden-Eishin-Ryû«. Es
läßt sich sinngemäß mit »unvergleichlichem
Direktabstammungsstil der Eishin-Schule«
übersetzen.
Der Samurai Hayashizaki Jinsuke Minamoto
no Shigenobu gilt als Begründer des Iaido. Er
wurde 1546 in Hayashizaki-Stadt, dem heu-
tigen Murayama in der Yamagata-Präfektur,
geboren. Im Alter von 25 Jahren ging er zum Hayashizaki-Schrein. Er
verbrachte dort 100 Tage im Gebet und in Meditation. Dabei hat-
te er die Vision für eine spezielle Schwert-
technik, die ihm das Ziehen und Schneiden
in einer einzigen Bewegung ermöglichte.
Die Ursprünge des Iaido waren geboren.
Unter seinem Einfluß und dem seiner be-
sten Schüler entwickelten sich verschie-
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dene
Iaido-Schulen. Seit seinem Tod im
Jahr
1621 wird Hayashizaki Jinsuke Mina-
moto no Shigenobu im Hayashizaki-Schrein
in Murayama als Shintô-Gott verehrt.

Wappen
der Eishin-Schule -
das »Eishin-Ryû-Mon«
zurück
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Hasegawa
Eishin -
Namensgeber des Eishin-Ryû
Nach Überlieferungen gilt Hasegawa Eishin,
der 7. Großmeister nach Hayazaki Jinsuke Mi-
namoto no Shigenobu, als Namensgeber des
Eishin-Ryû. Nachdem Edo (das heutige Tôkyô) 1590
zur japanischen Hauptstadt wurde, lud
Toyotomi
Hideyoshi (1536 - 1598) Hasegawa
Eishin seines Ruhmes wegen zu einer Iai-jut-
su-Demonstration ein. Hideyoshi war sehr be-eindruckt und verlieh
Eishin daraufhin den Titel »Musô-ken« - Schwert
ohne gleichen.
Nach dem 11. Großmeister Oguro Motoemon
Kiyokatsu kam es zu einer Aufsplittung der
Linie - der Zweig der Musô-Shinden-Ryû ent-
stand. Die
andere Linie führt in ununterbro-
chener Reihenfolge zum heutigen 22. Groß-
meister Ikeda Takashi Seiko - dem Nachfolger
des im Jahr 2000 verstorbenen Soke Fukui
Torao (21. Großmeister). |
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