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Das
japanische Mittelalter
Als
das Zeitalter der Kriege und des Krieger-adels - so läßt
sich das japanische Mittelal-
ter zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert
bezeichnen. Es umfaßte die Heian-, Kama-
kura- und Muromachi-Periode. Drei Ström-
ungen beeinflußten hierbei rund 500 Jahre
der japanischen Geschichte. Die politische
Führung ging zunächst auf eine neue Mili-
tärelite über. Die nachfolgende Auflösung
der bis dahin stabilen Zentralregierung en-
dete in Dezentralisation und Bürgerkrieg. Schließlich
kam es in der dritten Phase auf
dem Höhepunkt der politischen Zersplitte-
rung zur erzwungenen Einigung. Diese
Ent-wicklungen brachten drei Persönlichkeiten
der Kriegeraristokratie hervor: Oda Nobu-
naga, Toyotomi Hideyoshi und Tokugawa
Ieyasu. Ihnen gelang zu Beginn
des 17.
Jahrhunderts die Herbeiführung von Eini-
gung und Frieden im Land.
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Samurai - die wahren Herrscher im
japanischen Mittelalter
Die Ausgangssituation
Im
10. und 11. Jahrhundert behauptete
der Kaiserhof noch seine politische Auto-
rität. Doch schon in der darauffolgenden
zurück
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Zeit
brach das Verwaltungs-, Landvertei-
lungs-, Militär- und Steuerwesen zusam-
men. In Folge bewaffnete sich der Provinz-
adel selbst und gründete regionale Kriegerver-bände. Im
Osten rebellierten die Taira und im
Westen die Fujiwara. Dennoch gelang es die politische Vorherrschaft
des Hofes durch Nie-
derschlagung der Aufstände bis zum 12. Jahr-hundert aufrecht
zu erhalten. Daraufhin spiel-
te der Hof die Kriegerfamilien gegeneinander aus. Insbesondere die
mächtigen Taira gegen die Minamoto. Als Mitte des 12. Jahrhunderts
die Taira die Macht erlangten, verbündete
sich der Mönchskaiser Go-Shirakawa mit den Resten der Minamoto
um die Taira zu vertrei-
ben. Im Jahr 1185 schlugen die Minamoto die
Taira vernichtend. Die Machtbefugnisse des Kaiserhofes wurden eingeschränkt.
Minamoto Yoritomo (1147 - 1193) nahm
den Titel des Shôgun an und errichtete 1192 im ostjapani-schen
Kamakura das erste Shôgunat der
ja-panischen Geschichte. |
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